Körperschutz- und Berufskleidung




Image-Berufsbekleidung



Classic-Berufsbekleidung



Jacken, T-Shirts, Pullover



Zunftkleidung



Warnschutzkleidung



Schnittschutzkleidung



Einwegkleidung



Wetterschutzkleidung



Winterkleidung



Zubehör

Informationen zum Körperschutz


Schutzkleidung ist eine persönliche Schutzausrüstung, die den Rumpf, die Arme und die Beine vor schädigenden Einwirkungen bei der Arbeit schützen soll. Die verschiedenen Ausführungen der Schutzkleidung können gegen eine oder mehrere Einwirkungen schützen.

Funktionen der Arbeitskleidung


Arbeitskleidung ergänzt oder ersetzt Privat­kleidung und erfüllt keine spezifische Schutzfunktion gegen schädigende Einflüsse. Schutzkleidung ist dagegen eine persönliche Schutzausrüstung (PSA), die Rumpf, Arme und Beine vor schädlichen Einwirkungen bei der Arbeit schützen soll. Die verschiedenen Ausführungen der Schutzkleidung können dabei gegen eine oder mehrere Gefährdungen schützen.

Bei fast keiner Bekleidung ist Qualität so ausschlaggebend wie bei Berufsbekleidung. Sie leistet in der Woche meist mehr als 40 Trage­stunden. Teilweise übernimmt sie sogar eine Schutzfunktion. Auf jeden Fall hilft sie bei der Arbeit. Neben einer guten Produktion, einer überzeugenden Funktionalität sind die Grundmaterialien und Zutaten das Entscheidende, um robust und langlebig zu sein.

Was Schutzkleidung leisten muss


Risiken durch Maschinen, Arbeitsmaterial oder extreme Umgebungstemperaturen gehören in vielen Branchen zum Arbeitsalltag und können sich durch neue Arbeitsmittel oder -prozesse jederzeit ändern. Ein regelmäßiger Check ist hier wichtig: Denn nur Schutzkleidung, deren Eigenschaften die konkret vorliegende Gefährdung mindern, bewahrt Mitarbeiter vor gesundheitlichen Schäden.


























Schutzkleidung


Es gibt Schutzkleidungsarten, die nur Körperbereiche und solche, die den gesamten Körper schützen. Dabei kann es sich z.B. um eine Schürze, einen Kittel, einen zweiteiligen oder einen einteiligen Anzug handeln. Einteilige Anzüge gibt es mit oder ohne Stiefel, Handschuhe und Kopfhaube. Stiefel und Handschuhe können fest eingearbeitet oder abnehmbar sein. Die Kopfhaube kann offen sein; eine geschlossene Haube erfordert das Benutzen eines geeigneten Atemschutzgerätes.

Materialien zur Herstellung von Schutzkleidung


Baumwolle ist eine Naturfaser. Sie weist nach zunehmenden Wasch- bzw. Reinigungsprozessen einen Reißkraftverlust auf, dadurch wird die mechanische Beanspruchbarkeit reduziert. Darüber hinaus neigen Kleidungsstücke aus reiner Baumwolle beim Waschen zum Einlaufen.
Wolle ist eine tierische Naturfaser und ist von Natur aus schwerer brennbar. Sie schützt gegen Flammen, Wärmestrahlung, Kontaktwärme sowie gegen glühende Metall- und Schlackespritzer.
Chemiefasern sind auf chemischem Wege hergestellte Spinn- und Filamentfasern. Man unterscheidet cellulosische Chemiefasern, z.B. Viskose und synthetische Chemiefasern, z.B. Polyamid, Polyester. Chemiefasern besitzen gegenüber Naturfasern im Allgemeinen höhere Festigkeits- und bessere Pflegeeigenschaften.
Antistatische Fasern sind synthetische Fasern, die hygroskopische Eigenschaften haben (Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen und dadurch leitfähiger werden).
Glasfasern sind aus natürlichen, anorganischen Stoffen. Sie sind verrottungsfest und unter Einhaltung bestimmter Vorsichtsmaßnahmen auch waschbar, leicht zu trocknen, besitzen jedoch im Allgemeinen nur eine beschränkte Scheuer- und Biegefestigkeit. Es bietet einen guten Schutz gegen glühende Metall- und Schlackenspritzer.
Gummi wird aus Kautschuk hergestellt, hat eine hohe Reißdehnung und ist beständig gegen viele Chemikalien. Ist jedoch empfindlich gegen konzentrierte Schwefel-, Salpeter- und Chromsäure, aber widerstandsfähig gegen Alkalien. Chlor und andere Halogene greifen das Material an; Lösemittel führen zum Quellen. Gummi hat schlechte bekleidungsphysiologische Eigenschaften werden.
Folien aus Kunststoff in der Praxis werden hauptsächlich Kunststoff/Kunststoff- oder Kunststoff/Textil-Verbunde verwendet. Aus physiologischen Gründen (schlechter Feuchtetransport) war der Einsatz von Folien für Schutzanzüge oder Schutzmäntel bisher begrenzt. Neue Entwicklungen von mikroporösen oder wasserdampfdurchlässigen Folien ermöglichen es, dass Wasserdampf, nicht jedoch Wasser, durch die Folie hindurchgelassen wird. Diese besonderen Folien werden insbesondere für Wetterschutz- und Winterschutzkleidung eingesetzt.
Leder ist durch Gerbung konservierte Haut. Gerbmittel und Gerbverfahren beeinflussen die Eigenschaften des Leders. Die einzelnen Teilflächen der tierischen Haut sind nicht gleichwertig; sie haben unterschiedliche Eigenschaften. Am wertvollsten ist das so genannte Kernstück der Haut (Croupon). In diesem Teil ist das Fasergefüge am festesten und sehr gleichmäßig.
Metall wird in textilen Flächengebilden in Form von Metallfäden verwendet. Außerdem kann Metall auf Faser-, Kunststoff- oder Lederoberflächen in Form von Beschichtung oder Metallbelägen aufgebracht werden. Eine andere Verwendung erfolgt in einem so genannten Ringgeflecht- oder Schuppenplättchengewebe. Da Metall den höchsten Schutz gegen Stich- und Schnittverletzungen bietet, kommt diesem Material für stich- und schnittfeste Schutzkleidung besondere Bedeutung zu.


Kategorien und Normen

 
Schutzanforderungen/Gefährdungen   Eigenschaften der Schutzkleidung Normen
Mechanische Einwirkungen (Schnitte, Risse, Scheuern, Erfasstwerden durch drehende Teile)   Widerstand gegen Durchdringungen, Durchstich- und Schnittfestigkeit, Polsterung DIN EN 510, DIN EN 863, DIN 32765 u.a.
Thermische Einwirkungen (Wärme, Kälte, Flammenwirkung, Funken oder Flüssigmetallspritzer) Wärme- bzw. Kälteisolierung, Einhaltung der Schutzfunktion, Schwerentflammbarkeit, Beständigkeit gegenüber Strahlung und Spritzern schmelzenden Metalls DIN EN 533, DIN EN 342, DIN EN 367, DIN EN ISO11612, DIN EN 61482 u.a.
Chemische Einwirkungen (Stäube, Säuren, Basen, Lösemittel, Öle u.a.)       Dichtheit und Beständigkeit gegen chemische Einflüsse DIN EN 13034 u.a.
Elektrizität (elektrische Spannung, elektrostatische Aufladung)   Elektrische Isolierung DIN EN 1149 u.a.
Einwirkung durch Feuchte und Witterung (Verwendung überwiegend im Freien ganzjährig, im Freien im Winter)   Wasserundurchlässigkeit, Kälteschutz EN 343
Nichterkennbarkeit (Arbeit im Straßen- oder Verkehrsraum)   Warnfarbe, Reflektieren von Licht EN ISO 20471