Alles rund um das Schweißersortiment


Der richtige Schutz beim Schweißen ist, wie die Übung beim Meister! 
Ein unverzichtbares Know-how ist wichtig für den Anfänger und den Profi. 
Wir zeigen Ihnen eine 5 Schritte Anleitung!

1. Schutzkleidung
Die Regel Nummer eins ist "nicht schweißen ohne die angemessene Schutzkleidung". Neben großer Hitze ist mit einer starken Helligkeit, UV-Strahlung und Funken zu rechnen. Also unsere 3 Schutzomen: Schutzhandschuhe - Kopfschutz - Schürze.
2. Arbeitsbereich vorbereiten
Der Raum sollte aufgrund von giftigen Gasen gut belüftet sein. Auch eine ordentliche und geräumige Arbeitsunterlage sollte vorbereitet sein und die Arbeitsgrundlage soll trocken und brennfest sein. Außerdem sollte der Massepol an der Befestigungs-zange des Schweißgeräts gründlich am Werkstück befestigt werden, damit die notwendige Stromstärke erzeugt wird.

3. Werkstück vorbereiten 
Vor dem Schweißen muss auch das Werkstück gründlich gereinigt werden. Rostiges Metall muss von Fremdkörpern befreit und lackierte Teile abgeschliffen werden.
4. Schweißen
Vor dem Zusammenschweißen sollten erst Schweiß-punkte gesetzt werden. Es ist wichtig, dass die Stromstärke richtig eingestellt wird. Das Schweiß-gerät sollte in einem 45°-Winkel angesetzt werden, damit die Schweißnaht möglichst präzise gesetzt werden kann.
5. Werkstück nachbehandeln
Die Nachbehandlung ist wichtig, um Rost zu vermeiden. Beim Schweißen entstehen Schweiß-spritzer oder andere Überreste, die durchchemische Reaktionen entstehen. Diese können mit einer Handbürste entfernt werden. Wenn man jedoch die Schweißnaht verbessern möchte, kann die Stelle mit Schleifpapier oder durch Polieren ausgebessert werden

Unser umfangreiches Schweißersortiment


Schweißgeräte
Schweißgeräte


Gase und chemische Produkte
Gase und chemische Produkte


Körper- und Kopfschutz
Körper- und Kopfschutz


Einrichtung für Schweißer
Einrichtung für Schweißer


Workstations
Workstations


Schutz und Sicherheit
Schutz und Sicherheit


Einblick in unser Sortiment


Beratung für Befestigungstechnik von den Experten bei Lutz

Verschiedene Schweißtechniken im Überblick


1. Elektroden-Schweißgeräte 
Elektroden-Schweißgeräte eignen sich für die verschiedensten Anwendungen zum Zusammenfügen von Werkteilen. Man nennt das auch E-Schweißen. Es funktioniert ganz ohne Gas, sondern, wie der Name verrät, auf Basis von Elektroden. Zwischen der Stab-elektrode und dem Werkstück baut sich nach Anlegen einer Spannung ein heller, Funken schlagender Lichtbogen auf. Sie führen dabei die Elektrode immer weiter von Hand, bis sie letztlich ganz verglimmt.

Elektroden-Schweißgeräte
Vorteil:
  • Für einfache Arbeiten
  • Von Vorteil, wo keine allzu große Präzision erforderlich ist
Nachteil:
  • Erlauben nur vergleichsweise langsames Arbeiten und benötigen ein wenig Übung

 

2. MIG Schutzgas-Schweißgeräte  
Spezielle Schweißgeräte für Metall-Inert-Gas: Hier wird eben jenes Schutzgas – meist Argon oder CO2 – verwendet. Warum? Es kontaminiert nicht mit Ihrem Metallstück. Mehr noch: Das Gerät blockiert die Luft von einer Elektrode und der Schweißschmelze. So bleibt das Werkstück effektiv geschützt. Einsetzbar für: Nichteisenmetalle wie Aluminium, Bronze oder Zink, Baustahl oder Rohrstahl. Optimal verarbeitbar sind damit Dünnbleche, Winkel- oder auch U-Profile.

MIG-Schutzgas Schweißgeräte
Vorteile:
  • Ständiges Kontrollieren, wie gut man die Schweißnaht setzt
  • Dank eines neutralen Gases wird diese Naht oft sehr gleichmäßig
Nachteile:
  • Greift zwangsläufig immer auf Gas zurück, daher ist windstilles Arbeiten für gute Ergebnisse Pflicht


3. MAG Schutzgas-Schweißgeräte  
Ähnlich und doch anders sieht es bei den MAG-Geräten aus. Was sie einzigartig macht? Hier wird ein Misch-Schutzgas aus O2, CO2 und Argon verwendet. Das Gas wird nicht vom Kontakt mit dem Metall abgehalten, im Gegenteil. Es soll sogar in die Schweißnaht übergehen, um diese besonders hochwertig zu machen. Kessel- und Rohrstahl wird nach diesem Verfahren wunderbar verschweißt.

MAG-Schutzgas Schweißgeräte
Vorteile:
  • eim Einsatz kann Schlackenbildung wirksam vorgebeugt werden
  • Möglichkeit, sehr viele Techniken undPositionen beim Schweißen zu wählen
Nachteile:
  • Greift zwangsläufig immer auf Gas zurück, daher ist windstilles Arbeiten für gute Ergebnisse Pflicht


4. WIG Schutzgas-Schweißgeräte  
WIG steht für Wolfram-Inert-Gas. Diese Schweiß-geräte werden von Hand geführt. Hier kommt es zu einem relativ hohen Schmelzpunkt. Wie beim E- Schweißen mithilfe einer externen Elektrode einen Lichtbogen, allerdings aus Wolfram. Die Elektrode brennt nur wenig ab und gleichzeitig strömt Schutz-gas. Das Verfahren kombiniert daher teilweise die vorherigen Verfahren. Einsetzbar für: Dünne Bleche aus Stahl, Edelstahl, Kupfer und Messing weiter verarbeitbar.

 

WIG-Schutzgas Schweißgeräte
Vorteile:
  • Arbeitssichere Zündung durch Gleichoder Wechselstrom schweißen
Nachteile:
  • Es sollten nur erfahrene Schweißer mit WIG-Geräten arbeiten


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